Biografie – auf meine Art und Weise

Igor Korol, Jahrgang 1975, geboren und aufgewachsen in der Stadt Basel, Schweiz. Zur Zeit lebe und arbeite ich im Kanton Bern, in der nähe von Biel, umgeben von viel Natur in einem kleinen Dorf am Fusse des Jura Gebirges und der unmittelbaren Umgebung des vielen Wassers des Seelandes.

Meine Herangehensweise und Idee von Kunst ist:

Intuition

Das wichtigste und ganz elementare an meiner Kunst ist, das ich mich ganz der Intuiotion öffne. Meine Intuition setzt jeden Pinselstrich, hier öffne ich mich ganz diesem Momentum beim Malen. Das selbe gilt für die Skulpturen, ich versuche die Idee zu erfassen, zu erspüren und umzusetzen. 

Kreativität

Eine meiner Ideen beim machen von Kunst ist, die kreative Gabe die jedem Menschen inne ist, mittels künstlerischen Arbeiten sichtbar zu machen, um die Lust an der kreativen Gabe im Betrachter zu wecken, jenen zum nutzen dieser zu animieren, mit dem Ziel, diese auch für ihn zur zu nutzenden Möglichkeit in jedem Lebensbereich werden zu lassen. 

Mit etwas mehr kreativer Handlung lässt sich vieles aufwerten. Lasst uns die in uns schlummernde Kreativität in jedem Bereich des Lebens vermehrt nutzen. Denn diese gibt immer eine spannende Alternative im Vorgehen vor, sie bietet immer eine genau so gute und einfache Möglichkeit an, wie die scheinbar erste oder oft einfachste. Man muss sich nur dessen bewusst werden das ein jeder diese Gabe besitzt und diese nach belieben einsetzen und nutzen kann. Meiner Ansicht nach liessen sich so Beispielsweise sehr viele Ressourcen sparen, sowohl in der Kunst, als auch überall sonst. Dies versuche ich spielerisch aufzuzeigen, vor allem mit meinen bunt zusammengewürfelten Bildskulpturen.

Die Kreativität ist für mich die Essenz von Kunst. Vielleicht sogar, unter anderem, auch ein Motor und ein Antrieb von Evolution. Somit ist Evolution eng verbunden mit Kreativität. Mir scheint das wir diese in uns ruhende, unglaubliche Gabe zu wenig als Faktor nutzen, um den Problemen der heutigen Zeit zu begegnen. Jedoch beobachte ich immer mehr positive Beispiele wo diese genutzt wird. Zum Beispiel bei Problemen von zuviel Verpackungsmaterial an Lebensmitteln. Neue und kreative Ideen tragen mittlerweile dazu bei das wir als Gesellschaft Missstände verbessern. Siehe als Beispiel die verpackungslosen Lebensmittelläden. Ich, der Künstler, welcher mich dieser Gabe täglich bediene, möchte alle dazu animieren jene auch zu nutzen.

Recycling

Nachhaltigkeit ist mir als Mensch seit Jahren ein anliegen. Dies fliest bei mir in das Kunstschaffen mit ein. Kunst und Kunstschaffender lassen sich bei mir nicht von eine ander trennen. Ich der Mensch und meine Kunst sind möglichst eins. 

Ich sehe bereits vorhandenes als Antwort auf Konsum von neuem. Damit setzte ich mich stark auseinander. Ich stufe schon existierendes, produziertes, brach liegendes, schon gegebenes als notwendige Ressource ein, auch in der Kunst. Eine Antwort geben auf diese selbst auferlegte Aufgabe, aus vorhandenen Ressourcen zufriedenstellende Arbeiten zu bekommen, dass reizt mich sehr. Um immer die gleiche Kraft zu erzeugen, ohne Kompromiss, wie bei freier Wahl der Ressource, nutze ich und setze ich voll und ganz auf die Gabe und Urkraft der Kreativität. Denn diese macht alles Möglich aus meiner Sicht. 

Ich wiederhole mich hier gerne wenn ich sage, meiner Meinung nach ist eine der Antworten auf zukünftige Probleme, die sich scheinbar häufen und sich nicht zuletzt in der Viruskrise zeigen, das nutzen von Kreativität zum verbessern von Missständen. In meinem Beispiel, mit der Wiederverwendung von Materialien beim Bau von Skulpturen. Nicht zuletzt aus einer Notwenigkeit heraus um dem Umweltschutz Rechnung zu tragen, selbst als frei schaffender Künstler. 

Die Kreativität als Katalysator genutzt hin zu „neuen“ Werken trotz  „altem“ Material. Deshalb verwende ich bei meinen Skulpturen gefundene und bereits vorhandene Materialien und bei meinen Gemälden, nutze ich u.a. aussortierte Jutesäcke um auf diese zu malen. Ich erlaube mir hier zu sagen das ich dies seit über 10 Jahren mache. Ebenso lange wie ich Kunst mache, dies sind ca. 12 Jahre. Speziell bei meine Skulpturen ist dies auch deutlich zu sehen. Es ist nicht nur eine Floskel, ich würde Material wiederverwenden aber in den Arbeiten ist weit und breit nichts zu sehen davon.

Farben nutze ich bis zum letzten Schluss und ich reagiere auf das was ich habe anstatt neues zu besorgen nach belieben. Erst wenn ich gar keine Farben mehr habe beschaffe ich mir neue. So fordere und fördere ich meine kreative Gabe. Gepaart mit Intuition, entscheidet und gestaltet diese so stark mit. Diese erzeugte, erschwerte Situation erhöht die Spannung bei der Reaktion auf der Leinwand.

Dies mache ich ohne dabei irgend einen Verlust in Kauf zu nehmen, wohl gemerkt! Denn dies ist ein Ziel der Übung. Ich will zeigen das es „nur“ mittels der Kraft des kreativen möglich ist genau das gleich gute Ergebnis zu bekomme wie mit unbegrenztem Mitteln. Sprich das gegebene lässt sich zum machen von Kunst so zu nutzen, das kein Verlust zu verspüren ist und dies müsste dann auch in jedem anderen Aspekt des gesellschaftlichen Lebens möglich sein. Davon bin ich überzeugt und dazu möchte mit meiner Kunst aufrufen. Bei meinen Arbeiten bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. 

Humor & Herz statt erhobener Zeigefinger

Die Lebensbejahende Aufgabe der Kunst, hier positioniere ich mich. Es ist für mich an der Zeit Lebensfreude vermehrt mit Kunst zum Betrachter zu bringen. Dies mache ich vor allem durch meine bunte Art und Weise. Ich sage in der heutigen Zeit, im hier und jetzt ist meine Position und Aussage: 

„Um Negatives zu wandeln, positives erschaffen.“

Den negativen Tendenzen sollte Kunst, durch repetieren dieser, nicht noch eine weitere Plattform geben. Schlussendlich wird so im Grunde nur noch mehr Werbung für jene negativen Tendenzen in der Welt der Menschen gemacht. Diese werden so unterbewusst akzeptiert und eigentlich schlicht etabliert und legitimiert. Das behaupte ich zumindest. Hierbei sehe ich keinen positiven Effekt. Der Künstler bestärkt im Endeffekt mit seinem Schaffen nur noch mehr das Negative, indem er diesem noch eine Plattform mehr gibt im Ausstellungsraum. Losgelöst davon sollte Kunst heute mehr dastehen und Dinge offener lassen, weniger dem Verstand und mehr dem Gefühl zuträglich sein. Stattdessen ist sie oft nur intellektueller Journalismus auf Negatives. Hier gehe ich den Weg welchen ich als richtig empfinde und verweigere mich mit klarem Blick dieser „Negativ-Methode“, auch weil ich Sie als populistisch und wie gesagt, als nicht nötig empfinde in unserem Kulturkreis.

Vielfalt

Von Pop-Art über Züge von Futurismus und Kubismus bis zum abstrakten Expressionismus, impressionistische Momente und Konstruktivismus, figuratives und abstraktes schneide ich an, all dies fliesst bei mir zu meinen Farben und Formen und Ideen, zu meiner zeitgenössischen Kunst.

Authentizität

Ich traue mich etwas, nämlich eigen zu sein. Weder kopiere noch zitiere ich irgend einen anderen Künstler. Davon halte ich nichts. Alles was Sie von mir sehen entspringt meinen Ideen, meinem Werdegang.